Katze ignorieren? Warum das keine gute Idee ist

Katze ignorieren als Erziehung?

Warum das keine gute Idee ist und wie du es besser machst

„Ich ignoriere meine Katze, wenn sie etwas von mir will. Sonst lernt sie noch, dass sie mich kontrollieren kann.

Hast du dir das auch schon einmal gedacht? Dann wird es Zeit, darüber zu sprechen.

Denn wenn deine Katze vor der Balkontür sitzt, zu ihrem Spielzeug läuft, dich auffordernd anschaut oder dich anmaunzt, versucht sie nicht, die Macht in deinem Zuhause zu übernehmen. Sie teilt dir mit, dass sie gerade etwas möchte.

Natürlich beeinflusst deine Reaktion, welches Verhalten deine Katze in Zukunft häufiger zeigt. Es ist daher sinnvoll, darauf zu achten, welche Verhaltensweisen du verstärkst. Daraus folgt aber nicht, dass du jede Kontaktaufnahme ignorieren solltest.

Wenn du die Kommunikation deiner Katze unter den Verdacht stellst, sie wolle dich kontrollieren, geht etwas Entscheidendes verloren: Deine Katze hat ohnehin nur wenig Einfluss auf ihr eigenes Leben. Wenn dann auch ihre Versuche, Wünsche und Bedürfnisse mitzuteilen, wirkungslos bleiben, muss sie andere Wege finden.

Manche Katzen werden lauter. Andere kratzen an Möbeln, werfen Dinge herunter oder springen auf den Tisch. In einem Mehrkatzenhaushalt kann es sogar passieren, dass eine Katze ihre Zweitkatze angreift, weil sie gelernt hat, dass ihr Mensch erst dann reagiert.

In diesem Beitrag erfährst du, warum du deine Katze nicht pauschal als Erziehungsmethode ignorieren solltest, wie du trotzdem klare Grenzen setzt und wie du Kommunikationswege aufbaust, die für euch beide funktionieren.

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Das Wichtigste in Kürze

Deine Katze zu ignorieren ist keine Erziehungsmethode, sondern ein abgeschnittener Kommunikationsweg. Katzen fordern keine Kontrolle ein, sie melden ein Bedürfnis an, und sie tun das zuerst in der Regel leise. Bleiben die leisen Signale wirkungslos, werden Katzen lauter, kratzen, werfen Dinge herunter oder greifen im Mehrkatzenhaushalt die Zweitkatze an. Statt zwischen Erfüllen und Ignorieren zu wählen, antwortest du mit klaren Signalen wie „später“, „leider nein“ und „fertig“. Dazu gibst du deiner Katze feste Wege, über die sie dir zeigen kann, was sie gerade braucht.

Wie viel entscheidest du, wie viel entscheidet deine Katze?

Stell dir zuerst eine Frage: Wer trifft in deinem Zuhause die meisten Entscheidungen?

Wenn wir ehrlich sind, bestimmen wir Menschen fast das gesamte Leben unserer Katzen. Wir entscheiden, was sie fressen, wann es Futter gibt, wie viel und wo. Wir entscheiden, welche Toiletten es gibt, wie groß diese sind, wo sie stehen und welche Streu darin liegt. Wir entscheiden, ob sie nach draußen darf, ob der Balkon offen ist, ob ein Fenster geöffnet wird, welche Räume zugänglich sind und welche Türen zu bleiben. Wir entscheiden, ob es Beschäftigung gibt, welche Art von Beschäftigung, wann sie startet und wann wir wieder aufhören. Wir entscheiden, welche Möbel im Raum stehen, wo die Rückzugsorte sind und ob es überhaupt Wege in die Höhe gibt. Wir entscheiden sogar, mit welchen Menschen und mit welchen anderen Tieren unsere Katze zusammenlebt.

Die Menschen, die zu mir in die Beratung kommen, lieben ihre Katzen ausnahmslos alle. Die Katzen bekommen gutes Futter, saubere Klos und ein echtes Zuhause. Und trotzdem gilt auch im liebevollsten Haushalt in der Regel: Deine Katze hat sehr wenig Kontrolle über ihr eigenes Leben.

Bei Disharmonie im Mehrkatzenhaushalt wird das besonders deutlich. Wenn eine Katze Angst vor ihrer Mitbewohnerin hat, bleibt ihr nur der Rückzug. Sie kann die Situation nicht selbst verändern, weil sie weder das Zusammenleben beenden noch die Wohnung umbauen kann. Das kannst nur du.

Der Perspektivwechsel

Stell dir vor, du wärst in dieser Position.

Du entscheidest nicht, was du isst, sondern bekommst zu festen Uhrzeiten das, was dir jemand hinstellt. Du entscheidest nicht, wann du das Haus verlässt, falls du es überhaupt darfst. Du entscheidest nicht, mit wem du zusammenwohnst. Und ob du heute Beschäftigung bekommst, hängt davon ab, ob die andere Person gerade Zeit und Lust hat.

Deine Grundbedürfnisse sind erfüllt. Du bekommst genug zu essen, du hast einen warmen Schlafplatz, dir tut niemand weh. Nur Entscheidungsfreiheit hast du so gut wie keine.

Und dann versuchst du, einen Wunsch mitzuteilen. Du zeigst, dass du etwas tun möchtest, oder du bittest darum, dass jemand dir eine Tür öffnet. Dein Gegenüber sieht dich, hört dich und ignoriert dich bewusst, damit du bloß nicht lernst, dass du Einfluss auf dein eigenes Leben hast.

Wie würde es dir damit gehen?

Deine Katze kämpft nicht um Macht, sie kommuniziert

Manche Signale erkennen wir sofort. Die Katze sitzt vor der Balkontür, sie läuft zum Futternapf, sie schaut immer wieder zu ihrem Spielzeug. Da ist klar, was sie möchte.

In anderen Momenten ist es schwerer zu erkennen, was eine Katze will. Oder überhaupt zu bemerken, dass sie gerade versucht, mit dir zu sprechen.

Achte auf beispielsweise diese Muster:

  • Blickpendeln: Deine Katze schaut ein Objekt an, dann dich, dann wieder das Objekt. Das ist eine der klarsten Formen von Kommunikation, die Katzen uns anbieten.
  • Vorlaufen und Umdrehen: Sie geht ein paar Schritte in eine Richtung und checkt, ob du folgst. Wenn du stehen bleibst, kommt sie zurück und startet neu.
  • Berührung: Anstupsen mit dem Kopf, eine Pfote auf deine Hand, ein Nasenkuss am Tisch. Meine Yui legt mir ihre Pfote auf die Hand, wenn sie trainieren möchte.
  • Positionieren: Sie setzt sich neben oder vor dich und schaut dich still an. 

Kommunikation ist etwas völlig Normales und Gutes. Beziehungen scheitern in der Regel dort, wo Kommunikation fehlt, und nicht dort, wo zu viel davon stattfindet.

Wenn deine Katze zu ihrem Spielzeug läuft und dich dabei ansieht, reißt sie nicht die Macht im Haushalt an sich. Sie fragt, ob du mit ihr spielst. 

Zwischen Ja und Ignorieren liegt euer ganzer Alltag

Bei Katzenkommunikation denken wir Menschen oft, es gäbe nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich erfülle jeden Wunsch sofort, oder ich ignoriere sie. Es gibt allerdings so viel mehr.

Deine Katze darf dir mitteilen, dass sie etwas möchte, und du darfst trotzdem entscheiden, ob es gerade geht. Kommunikation bedeutet nicht, dass deine Katze alles bekommt. Sie bedeutet, dass deine Katze etwas äußern darf, dass du es wahrnimmst und dass du antwortest.

Ich arbeite mit unterschiedlichen Signalen, drei davon möchte ich mit dir teilen: 

„Später": Ich habe dich verstanden, jetzt geht es nicht

Später“ heißt bei mir: Ich weiß, was du willst. Leider kann ich gerade nicht. Ich komm später darauf zurück. 

Natürlich ist es auch wichtig, dass es dann auch tatsächlich später passiert. Wenn du das immer sagst, und es passiert nie, wird es eher ein „Nein“ als Bedeutung bekommen. 

Wenn ich „später“ sage, biete ich außerdem sehr gerne eine Alternative an. Das kann ein Fummelbrett sein, eine Streicheleinheit oder auch ein Spielzeug, das sie mögen. So merken meine Katzen, dass ich sie gesehen und bemerkt habe.

„Leider nein": Ich habe dich verstanden, das geht heute nicht

Leider nein“ heißt: Ich habe deinen Wunsch verstanden, ich werde ihn aber nicht erfüllen.

Meine Luna ist zum Beispiel sehr verfressen. Wenn sie nichts mehr bekommen darf, gibt es ein „leider nein“. Gleichzeitig überlege ich mir, wie ich ihren Wunsch in Zukunft doch erfüllen kann, zum Beispiel mit mehr kleinen Portionen über den Tag, oder das Futter zu strecken, um die Gesamtmenge zu erhöhen. Ein Nein ist für mich immer auch eine Aufgabe an mich selbst.

Kurzer Exkurs zum Wort „nein“: In vielen Haushalten ist „nein“ schlecht belegt, weil es als „Schimpfwort“ genutzt wurde. Wenn das bei euch so war, nimm dieses Wort nicht. Sag stattdessen zum Beispiel „heute nicht“. Du bist frei in deiner Wortwahl, das Signal sollte für deine Katze nur noch keine Bedeutung haben, damit du eine aufbauen kannst.

„Fertig": Diese Aktivität ist jetzt beendet

Fertig“ heißt bei mir, dass die aktuelle Aktivität endet, egal ob Spiel, Training oder Bürsten.

Das ist für mich eine Frage von Respekt. Stell dir vor, du bist mit einer Freundin schwimmen, und sie packt mitten im Gespräch ihre Sachen und geht, ohne etwas zu sagen. Das wäre wahrscheinlich nicht besonders nett. Eine kurze Info wäre schon gut gewesen. Genauso ist es bei unseren Katzen. Ein Abschluss-Signal macht vorhersehbar, was passiert, und Vorhersehbarkeit senkt Anspannung.

Verlässlichkeit entscheidet, ob deine Signale etwas wert sind

Damit diese Signale auch wirklich eine Bedeutung bekommen, ist es wichtig, dass du zuverlässig bist.

Angenommen, deine Katze möchte raus. Du sagst „leider nein“. Sie schreit fünf Minuten weiter, und dann öffnest du doch die Tür.

Dann hat sie nicht gelernt, dass „leider nein“ bedeutet, dass sie hartnäckiger werden muss. Beim nächsten Mal schreit sie zehn Minuten, oder sie kratzt an der Tür, oder sie wirft etwas herunter. Du hast damit nicht die ursprüngliche Kommunikation verstärkt, sondern die Eskalation.

Zuverlässigkeit ist das A & O, sonst haben deine Worte keine oder die falsche Bedeutung.

Was passiert, wenn du die leisen Signale ignorierst

Erst diese Woche hatte ich eine Katze in der Beratung, die ihre Zweitkatze angegriffen hat, um ihren Menschen zu erreichen. Und natürlich war das nicht erste der Weg der Katze. So ist das Ganze passiert:

Anfangs hat die Katze den Menschen nur angesehen und sich an ihn gekuschelt. Als das nicht geklappt hat, hat sie gemiaut. Es kam weiterhin keine Reaktion.

Dann hat die Katze angefangen an Möbeln zu kratzen. Das brachte am Anfang Aufmerksamkeit. Aber die Kundin hat gemerkt: „Okay, der macht das immer, wenn er meine Aufmerksamkeit will. Also muss ich ihn ignorieren.“ 

Das hat sie gemacht. Und genau deswegen hat die Katze damit aufgehört und ist stattdessen auf die Zweitkatze los. Das führt zuverlässig zum Ziel. Der Mensch greift ein. 

Aus Sicht der Katze ist also das Angreifen der Zweitkatze die Lösung für ihr Problem. Dadurch ist sie nicht böse oder versucht sie zu kontrollieren. Das ist der einzige funktionierende Kommunikationsweg.

Genau deswegen ist dieser Satz „Ich ignoriere meine Katze, wenn sie etwas will, sonst lernt sie, dass sie mich kontrollieren kann.“ so unendlich schwierig. Eine Katze will die Menschen nicht kontrollieren. Sie hat Bedürfnisse und die möchte sie erfüllt haben. Schafft sie das nicht über aus menschlicher Sicht adäquate Wege, muss sie kreativ werden.

So baust du Kommunikationswege auf: 5 Schritte

Deine Aufgabe ist es, deiner Katze Wege anzubieten, auf denen sie dir sagen kann, was sie braucht.

Schritt 1: Schreib auf, welche Wünsche regelmäßig vorkommen, unter anderem Futter, Spiel, Training, Zugang zum Balkon, Streicheleinheiten, etc.

Schritt 2: Wähle pro Wunsch ein Signal, das deine Katze schon zeigt. Nimm Verhalten, das ohnehin vorhanden ist, dann musst du nichts neu aufbauen.
Zum Beispiel: Sie setzt sich zum Spielen an einen festen Ort neben die Angel, sie tippt dich für Training mit der Pfote an, sie setzt sich für den Balkon neben die Tür, sie geht für Futter zum Fummelbrett.

Schritt 3: Reagiere erstmal zuverlässig auf dieses Signal. Zuverlässig heißt, dass du bei den ersten Malen möglichst jedes Mal darauf eingehst. Erst, wenn sie den Kommunikationsweg verstanden hat, darf auch mal ein „leider nein“ oder ein „später“ kommen.

Schritt 4: Baue einen verlängerten Kanal für andere Räume. Wenn das Spielzeug im Wohnzimmer liegt und du im Büro sitzt, braucht deine Katze eine Brücke.
Beispiel: Meine Katzen setzen sich neben mich und schauen mich intensiv an. Dann weiß ich, sie wollen etwas, und wünschen, dass ich aufstehe und mitgehe.

Schritt 5: Antworte auch dann, wenn du nicht erfüllst, zB. eben mit „Später“, „leider nein“, „fertig“. Und wenn du Zeit hast, biete eine Alternative an.
Beispiel: Wenn Luna fressen will und ich das gerade nicht erfüllen kann, frage ich sie, ob sie spielen möchte, ob sie kuscheln will oder ob sie Catflix schauen mag. Sie soll merken, dass ich sie gesehen habe.

Wenn deine Katze ein neues Signal lernen soll, nimm etwas Leichtes. Führe sie zum Spielort, warte, bis sie sitzt, und hol dann die Angel. Nach ein paar Wiederholungen versteht sie den Zusammenhang zwischen ihrem Verhalten und deiner Reaktion. 

Talking Buttons als Ausbaustufe

Talking Buttons sind Buttons, die auf Knopfdruck Wörter wie Spiel, Training oder Kuscheln abspielen. Katzen können also lernen: Wenn ich auf den Button „Spiel“ drücke, weiß mein Mensch, dass ich spielen möchte. 

Die Kommunikation über Buttons kann allerdings noch einmal deutlich ausgeweitet werden. Katzen können mitteilen, mit welchem Menschen sie was machen wollen, welches Spiel sie spielen wollen, welches Futter sie sich wünschen, und vieles, vieles mehr. 

Der Aufbau dauert allerdings eine Weile. Starte deshalb mit Signalen, die deine Katze ohnehin zeigt, und wechsle später zu Buttons, wenn du magst. Das machst du mit Hilfe des Clickertrainings.

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Fünf Fehler, die die Kommunikation ausbremsen

Fehler 1: Konsequenz mit Ignorieren verwechseln.
Konsequent zu sein heißt, dass deine Antwort vorhersehbar ist. Es heißt nicht, dass du nicht antwortest.

Fehler 2: Nach langem Fordern doch nachgeben.
Damit trainierst du Ausdauer und Lautstärke. Halte ein Nein, oder sag von vornherein „später“ und löse es ein.

Fehler 3: „Nein“ als Schimpfwort nutzen und gleichzeitig als Signal aufbauen.
Das Wort ist dann negativ belegt und erzeugt Anspannung statt Klarheit. Nimm ein anderes.

Fehler 4: Den Ort als Signal nutzen und alles am selben Ort stattfinden lassen.
Wenn Spiel und Training am gleichen Platz passieren, kann deine Katze dir über den Ort nicht sagen, was sie meint. Trenn die Orte idealerweise, oder gib einem der beiden ein eigenes Signal.

Fehler 5: Nur auf laute Signale reagieren.
Deine Aufmerksamkeit ist die Verstärkung. Wenn du erst beim Schreien reagierst, verstärkst du das Schreien. Reagiere bewusst auf die leisen Versuche, dann bleiben sie leise. 

Fazit: Katzen ignorieren?

Deine Katze zu ignorieren kann dazu führen, dass sie lauter und deutlicher wird. Sie hat ohnehin wenig Einfluss auf ihren Alltag, und wenn ihre Signale ins Leere laufen, sucht sie sich einen Weg, der wirkt. Meist ist das ein Weg, den wir Menschen unangenehm finden.

Der Ausweg ist nicht, immer alles sofort zu erfüllen, sondern Klarheit. Du gibst deiner Katze Wege, auf denen sie dir ihre Wünsche zeigen kann, und du antwortest verlässlich, ggf. auch mit einer Art von „Nein“. Welche Wege zu euch passen, ist dabei bei jedem Mensch-Katze-Team anders.

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Häufig gestellte Fragen

Ignoriere sie nicht pauschal, nein. Antworte ihr, auch wenn du den Wunsch nicht erfüllst, etwa mit einem „später“ oder „heute nicht“. Wer jede Kontaktaufnahme übergeht, bekommt in der Regel lautere Katzen, keine ruhigeren.

Verstärkt wird das Verhalten, das zum Erfolg führt. Wenn du auf leise Signale reagierst und lautes Fordern nicht zum Ziel führt, verstärkst du die leisen Signale. Entscheidend ist, worauf du reagierst.

Bei den meisten Katzen zeigt sich nach ein bis drei Wochen täglicher Wiederholung eine erste Reaktion. Voraussetzung ist, dass das Wort immer gleich klingt und dass das Später auch tatsächlich kommt.

Unterbrich die Situation, ohne zu schimpfen, und trenne die Katzen kurzfristig, wenn es nötig ist. Danach baust du einen anderen Weg auf, über den deine Katze dich erreichen kann, und arbeitest an den Ursachen. Schimpfen erhöht die Anspannung und verknüpft die Zweitkatze zusätzlich mit etwas Unangenehmem.

Sie sind präziser, weil deine Katze konkrete Wünsche benennen kann, aber sie brauchen mehr Zeit im Aufbau. Für den Start reichen Signale, die deine Katze bereits zeigt, völlig aus.

Ja. Der Unterschied ist, dass eine Einzelkatze bei fehlenden Kommunikationswegen meist an Möbeln kratzt, schreit oder Dinge herunterwirft, während im Mehrkatzenhaushalt zusätzlich die Zweitkatze zur Zielscheibe werden kann.

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