Stressfreie Tierarztbesuche mit Katzen
Im Gespräch mit Tierärztin & Verhaltensmedizinerin Dr. Denise Riggers
Du weißt, dass deine Katze zum Tierarzt müsste. Trotzdem schiebst du den Termin vor dir her, weil du genau weißt, wie stressig das für dich und deine Katzen ist.
Viele KatzenhalterInnen, die zu mir kommen, sagen denselben Satz: Ich will meiner Katze diesen Stress nicht antun. Und genau dieser Gedanke führt dazu, dass wichtige Untersuchungen immer wieder aufgeschoben werden.
Damit das zukünftig bei dir nicht mehr der Fall ist, habe ich Dr. Denise Riggers in meinen Podcast eingeladen. Denise ist Tierärztin mit Schwerpunkt Verhaltensmedizin und begleitet Katzenmenschen unter anderem dabei, Tierartzbesuche stressfrei zu gestalten.
Damit das zukünftig bei dir nicht mehr der Fall ist, habe ich Dr. Denise Riggers in meinen Podcast eingeladen. Denise ist Tierärztin mit Schwerpunkt Verhaltensmedizin und begleitet Katzenmenschen unter anderem dabei, Tierartzbesuche stressfrei zu gestalten.
Wir haben darüber gesprochen, warum Katzen beim Tierarzt so reagieren, was du schon zu Hause veränderst, wann angstlösende Medikamente sinnvoll sind und woran du eine katzenfreundliche Praxis erkennst.
Das Gespräch liest du hier in gekürzter und für die Lesbarkeit bearbeiteter Form.
Du hörst lieber statt zu lesen?
Hier kannst du dir meine zugehörige Podcastfolge anhören:
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Das Wichtigste in Kürze
Katzen reagieren beim Tierarzt gestresst, weil viele Reize gleichzeitig auf sie einwirken: fremde Umgebung, Autofahrt, Transportbox, fremde Menschen und Tiere, dazu deine eigene Anspannung. Du kannst diesen Stress an vielen Stellen senken, und deiner Katze damit helfen.
Ein paar der Hebel sind eine dauerhaft zugängliche Transportbox, genug Zeit für die Vorbereitung, eine Decke über der Box und bei Bedarf ein angstlösendes Medikament mit dem zugelassenen Wirkstoff Pregabalin.
Tierarztstress ist kein Grund, eine Behandlung aufzuschieben, denn hinter Verhaltensänderungen steckt oft ein gesundheitliches Problem. Schon kleine Veränderungen machen für deine Katze einen großen Unterschied.
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Warum Gesundheit und Verhalten zusammengehören
Bevor wir zum Tierarztbesuch kommen, nimm uns mit. Wie eng hängen Verhaltensthemen wie Disharmonie im Mehrkatzenhaushalt mit gesundheitlichen Problemen zusammen?
Sehr eng. Bei den allermeisten Fällen mit plötzlichen Verhaltensveränderungen, auch bei Disharmonie im Mehrkatzenhaushalt, spielen gesundheitliche Ursachen eine große Rolle, selbst wenn sich das schleichend entwickelt. Rein statistisch hat schon jede zweite Katze Zahnschmerzen, und dazu kommen alle anderen Erkrankungen. Bei Verhaltensauffälligkeiten ist die medizinische Abklärung deshalb mit das Erste und Wichtigste.
Warum so viele Katzen beim Tierarzt in Panik geraten
Viele Menschen kennen das Problem. Sie wissen, die Katze müsste zum Tierarzt, aber der Besuch ist purer Stress, und dann vermeiden sie ihn, weil sie denken, der Stress sei schlimmer als das Problem. Was sagst du diesen Menschen?
Das sehe ich leider oft. Es gibt viele Möglichkeiten, den Besuch weniger stressig zu gestalten. Je nach Dringlichkeit bleibt manchmal sogar ein, zwei Wochen Zeit, um über Training etwas vorzubereiten. Vieles lässt sich aber auch akut sofort umsetzen. Und selbst wenn ein Rest Stress bleibt: Eine unbehandelte Erkrankung bedeutet Schmerzen und im schlimmsten Fall den Tod. Das ist deutlich schlimmer, als wenn man es gar nicht erst abklärt. Erst wenn wir wissen, was los ist, können wir der Katze helfen.
Dem stimme ich zu. Eine Katze leiden zu lassen, nur weil der Besuch stressig ist, ist keine Option. Aber warum reagieren so viele Katzen überhaupt so stark?
Weil viele Faktoren zusammenkommen. Viele Katzen sind es nicht gewohnt, ihr Revier zu verlassen. Am fremden Ort warten fremde Menschen und andere Tiere, die oft selbst gestresst oder krank sind. Dazu kommt die Autofahrt, die für Katzen anders als für viele Hunde kein normaler Alltag ist. Die Transportbox kommt bei vielen nur zum Tierarzt heraus und ist dadurch schon an sich beängstigend. Und meistens geht es der Katze ohnehin nicht gut, weil sie ein Grundproblem hat. Obendrauf kommt der Mensch, der bei solchen Terminen selbst oft angespannt ist.
Das klingt nach viel, aber ich sehe es positiv, weil es bedeutet, dass es viele Punkte gibt, an denen wir ansetzen können.
Genau. Es sind viele kleine Stellschrauben. Und selbst wenn wir nicht alle wegbekommen, kommen die meisten Katzen schon deutlich besser zurecht, sobald wir den größten Teil des Stresses nehmen. Dann kann der Besuch sogar ruhig ablaufen.
Was schon vor dem Termin schiefläuft
Was läuft häufig schon vor dem Termin schief, bei der Transportbox, der Vorbereitung, der Anfahrt? Worauf können Menschen sofort achten?
Der Klassiker: Die Box steht im Keller, der Termin steht an, man holt sie schnell, ist ohnehin schon zu spät und versucht die Katze hektisch hineinzubekommen. Schnell klappt das bei Katzen nie. Im schlimmsten Fall landet die Katze mit Gewalt in der Box, ist danach traumatisiert, und der Mensch ist obendrein verletzt. Das ist ein sehr ungünstiger Start.
Ein erster Ansatz ist deshalb, die Transportbox dauerhaft in der Wohnung stehen zu lassen, damit sie zu einem Rückzugsort wird. Schön ist das Wort Wohntransportbox: die Box, in der die Katze auch zu Hause wohnt und ihren sicheren Ort mitnimmt. Mit Training baut man das gezielt auf, aber vielen Katzen hilft schon, dass die Box immer da ist und ab und zu ein paar Leckerli darin oder daneben liegen.
Der zweite Punkt ist Zeit. Plan lieber eine halbe Stunde mehr ein. Wenn du den Puffer nicht brauchst, hast du mehr Ruhe für die Fahrt oder das Wartezimmer. Und wenn du schon weißt, dass die Katze bei früheren Terminen sehr gestresst war oder die Fahrt ein Thema ist, gibt es angstlösende Medikamente, die vorher gegeben werden und einen großen Unterschied machen. Langfristig ist das Ziel, dass es wieder ohne geht. Bis dahin sind diese zugelassenen Mittel eine große Hilfe.
Angstlösende Medikamente sind kein Tabu
Medikamente sind für viele ein Tabuthema. Wie schlimm ist das für die Katze, welche Nebenwirkungen gibt es, wird sie außer Gefecht gesetzt?
Früher wurden teilweise Mittel genutzt, die die Katze gelähmt haben, während die Angst geblieben ist. Davor haben viele Menschen bis heute Sorge. Das ist lange vorbei. Heute gibt es im deutschsprachigen Raum einen ausdrücklich für Angst vor dem Tierarztbesuch zugelassenen Wirkstoff, das Pregabalin. Dazu gibt es ein fertiges Medikament, das man bei entsprechendem Grund in jeder Tierarztpraxis bekommt.
Die Nebenwirkungen sind sehr gering. Manche Katzen sind am Anfang etwas müde oder leicht taumelig, wenn die Dosierung zu hoch angesetzt war. An die richtige Dosis tastet man sich heran. Es gibt eine Standarddosierung, die für die meisten passt, manche brauchen weniger, manche mehr. Das wird tierärztlich abgesprochen. Reicht die Standardmedikation nicht, lässt sich die Dosis anpassen oder etwas ergänzen, das ist dann eher etwas für verhaltenstherapeutisch arbeitende Tierärztinnen.
Wichtig ist: Das Medikament zaubert die Angst nicht weg. Es senkt das Stresslevel von einem sehr hohen Wert auf ein Maß, mit dem die Katze umgehen kann. Ein Rest bleibt. Deshalb gehört es in Kombination mit Training, und man gestaltet den Besuch so angenehm wie möglich.
Ist das eher etwas für absolute Härtefälle, oder darf das auch die ruhige Katze bekommen, die beim Tierarzt erstarrt und alles mit sich machen lässt?
Die darf das auf jeden Fall auch bekommen. Aus der Katze im Freeze, die ruhig erstarrt und hofft, dass es schnell vorbei ist, wird schnell die Katze, die doch aggressiv reagiert. Es gibt verschiedene Stressreaktionen: einfrieren, flüchten, kämpfen. Wenn eine Katze oft genug lernt, dass Einfrieren ihr nichts bringt, wechselt sie irgendwann ins Kämpfen. Deshalb ist es sinnvoll, schon anzusetzen, sobald man Stress bemerkt.
Es gibt als Vorstufe auch Nahrungsergänzungen, die ein Stück weit helfen, wenn die Katze sich in der Praxis nur leicht unwohl fühlt, aber noch frisst und schaut. Sobald die Katze zu Hause noch frisst, in der Praxis aber nicht mehr, würde ich mit angstlösenden Medikamenten arbeiten. Und bei allem, wo man vorher weiß, dass die geplante Untersuchung zu schwierig wird, sind sie ebenfalls sinnvoll.
Wann eine kurze Sedierung der bessere Weg ist
Manchmal sagt man: Mit Medikamenten schafft die Katze es in die Praxis und bekommt das Minimum an Untersuchungen, das nötig ist, damit sie narkosefähig ist. Alles Weitere, Röntgen, Ultraschall, macht man dann in einer kurzen Narkose, wenn es wach im Moment zu bedrohlich wäre. Damit nimmt man sehr viel Leidensdruck.
Bei der Narkose gibt es oft eine Hemmung, weil sie Risiken hat. Aber Stress ist ja selbst ein großer Risikofaktor.
Absolut. Es ist ein großer Unterschied, ob man eine tiefe Narkose für eine Operation hat oder nur eine kurze Sedation für bestimmte Untersuchungen. Das Narkoserisiko ist dann deutlich geringer. Am Ende müssen wir die Katze untersuchen, weil sie ein Problem hat, und im schlimmsten Fall ist es eines, das ihr Leben verkürzt. Das wissen wir vorher nicht. Deshalb ist der möglichst stressarme Besuch, im Zweifel mit Medikamenten oder kurzer Sedation, der bessere Weg. Erst wenn wir wissen, was los ist, können wir helfen.
Wie du langfristig daran arbeitest
Du unterstützt Menschen genau dabei. Wie sieht das aus?
Zum einen in Einzelberatungen, in denen ich beim Training und bei der Medikation unterstütze, gerade wenn die Standardmedikation nicht ausreicht. Weil ich so viele Anfragen zu Katzen mit Angst vor dem Tierarztbesuch habe, habe ich daraus einen Selbstlernkurs gemacht. Die meisten Kundinnen kommen damit schon sehr weit, und bei weiterem Bedarf gibt es zusätzlich die Einzelberatung.
Magst du ein paar Einblicke geben, was im Kurs besprochen wird?
Es geht vor allem darum, die vielen Stressfaktoren so weit zu senken, dass es für die Katze leichter wird. Ein großer Teil ist, die einzelnen Stellschrauben überhaupt zu erkennen, für die individuelle Katze in der jeweiligen Praxis, und dort anzupassen. Eine Kleinigkeit, die jede umsetzen kann, ist eine Decke über der Box, die schon viele Reize wegfiltert. Dazu kommt, wie man die Autofahrt ruhiger gestaltet und was man im Wartezimmer tun kann. Ein allgemeiner Tipp dazu: Wenn das Wartezimmer voll ist, frag in der Praxis, ob du im Auto warten darfst oder ob ein Behandlungsraum frei ist. Per Handy bist du erreichbar, und deine Katze entgeht der angespanntesten Situation.
Ein großer Teil ist außerdem, wie wir die Katze selbst sicher halten, statt dass sie am Nacken gepackt oder aus der Box geschüttelt wird, was in manchen Praxen leider noch passiert. Mit Deckenwickeltechniken hältst du sie sicher und bequem, ohne dass sie sich übergriffig fixiert fühlt. Dazu kommt die Kommunikation mit dem Praxisteam und die Frage, wie man die Katze nach dem Besuch zu Hause wieder herunterkommen lässt, damit der nächste Termin leichter wird. Transportbox-Training ist Teil davon, aber der größere Teil ist, was du als Mensch direkt tun kannst.
„Meine Katze wird nie entspannter“ – stimmt das?
Was sagst du Menschen, die denken, ihre Katze werde niemals entspannter?
Es kommt darauf an, wo man hinwill. Im Prinzip lässt sich jede Katze so weit trainieren, dass sie entspannt durch die Praxis läuft, sich auf den Tisch setzt und für die Blutabnahme das Pfötchen gibt. Das fordert sehr viel Training. Die Frage ist, ob das für jede Katze das Ziel sein muss. Um zu sagen, dass es entspannter ist als beim letzten Mal, braucht es das nicht. Das schafft man oft schon innerhalb eines Besuchs, weil wir so viele Möglichkeiten haben, Stress zu senken. Besser geht immer, und zwar für jede Katze.
Das gilt nicht nur für gut sozialisierte Hauskatzen, sondern auch für Tierschutzkatzen, die frisch von der Straße kommen. Ich habe Feedback von Pflegestellen, deren Katzen trotz hohem Stresslevel auf Hin- und Rückfahrt wieder Leckerli in der Box nehmen. Da macht man die nötigsten Untersuchungen wach und reduziert alles Weitere so weit wie möglich oder verlegt es in eine kurze Narkose. Es lohnt sich, diesen Weg zu gehen.
Dass eine Katze beim Tierarzt ein Leckerli nimmt, können sich viele kaum vorstellen. Wer das erreicht, darf sich feiern.
Was sich Denise für mehr Katzenmenschen wünscht
Was wünschst du dir, dass mehr Katzenmenschen über Tierarztbesuche wüssten?
Erstens, dass es nicht schlimm sein muss, sondern dass wir viele Möglichkeiten haben. Zweitens, dass es nicht nur eine Praxis in der Nähe gibt, sondern mehrere. Es gibt Zertifizierungen für katzenfreundliche Praxen, etwa cat friendly oder fear free arbeitend, und es gibt Praxen, die es auch ohne Zertifikat richtig gut machen. Wenn du dich in einer Praxis nicht gut aufgehoben fühlst und deine Katze trotz freundlicher Bitte mit Nackengriff festgehalten wird, lohnt der Blick auf andere Praxen. Manchmal fährst du dann zwanzig Minuten weiter, hast dafür aber einen Ort, an dem sich Mensch und Katze wohler fühlen.
Nicht zu lange warten
Einen Punkt würde ich ergänzen: nicht zu lange warten. Der Tierarztstress sollte niemanden davon abhalten, der Katze zu helfen.
Unbedingt. Wenn es der Katze schlecht geht oder du den Verdacht hast, muss sie behandelt werden, und wir haben all diese Möglichkeiten, es ihr leichter zu machen. Rechtlich gesehen muss sie ohnehin behandelt werden: Bei Verdacht auf Krankheit, Schmerzen oder Leiden ist die unterlassene Behandlung ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Das muss aber gar nicht so weit kommen, weil es bessere Kompromisse gibt. Du fährst hin und machst es der Katze so angenehm wie möglich. Wenn es ihr danach besser geht, stresst auch die Fahrt weniger.
Reiseübelkeit, der oft übersehene Faktor
Ein Punkt, der mir wichtig ist: Vielen Katzen wird im Auto schlecht. Reiseübelkeit sieht dem Stress sehr ähnlich. Wenn die Katze im Auto erbricht, stark speichelt oder hohl und klagend miaut, frag in der Praxis nach einem Medikament gegen Reiseübelkeit. Für betroffene Katzen ist das ein großer Unterschied.
Ein wichtiger Hinweis, der oft übersehen und mit Stress verwechselt wird, weil sich beides ähnlich zeigt.
Schlussworte von Denise
Traut euch. Nur weil es im Moment schlecht läuft, muss es nicht so bleiben. Es kann viel besser werden, und schon kleine Fortschritte machen einen großen Unterschied. Aus kleinen Fortschritten wird schnell ein großer. Es lohnt sich, für eure Katzen einzustehen und den Weg mit ihnen zu gehen.
Fazit: Der stressfreie Tierarztbesuch mit Katze
Schon kleine Schritte können den Tierarztbesuch für deine Katze deutlich stressfreier machen. Eine dauerhaft zugängliche Box, eine Decke darüber und etwas mehr Zeit können schon verändern, wie deine Katze in diese Situation geht. Wenn der Stress aktuell noch hoch ist, hast du mit angstlösenden Medikamenten und einer katzenfreundlichen Praxis weitere Hebel. Du kannst deinen Katzen helfen.
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Häufig gestellte Fragen
Senke so viele Stressfaktoren wie möglich gleichzeitig. Lass die Transportbox dauerhaft offen stehen, leg eine Decke darüber, plan genug Zeit ein und frag bei starkem Stress nach einem angstlösenden Medikament. Du musst nicht alles auf einmal umsetzen, schon ein oder zwei dieser Punkte verändern den Besuch spürbar.
Im deutschsprachigen Raum gibt es mit Pregabalin einen zugelassenen Wirkstoff gegen Angst vor dem Tierarztbesuch. Er senkt das Stresslevel deutlich, ohne die Katze außer Gefecht zu setzen. Die passende Dosierung besprichst du mit deiner Tierärztin, weil sie individuell ist.
Der Stress fühlt sich im Moment dramatisch an, aber eine unbehandelte Erkrankung bleibt und kann schlimmer werden. Mit Vorbereitung, Medikamenten und im Zweifel einer kurzen Sedierung lässt sich der Stress so weit senken, dass der Besuch tragbar wird. Aufschieben hilft deiner Katze nicht, abklären schon.
Das ist nicht unbedingt ein gutes Zeichen. Viele ruhige Katzen sind nicht entspannt, sondern erstarrt. Sie halten still, weil sie hoffen, dass es schnell vorbei ist. Auch diese Katzen profitieren von einer guten Vorbereitung, bevor aus dem Erstarren ein Abwehrverhalten wird.
Ja, das lohnt sich. Eine Katze, die gelernt hat, sich in ihrer Box zu entspannen, startet jeden Besuch ruhiger. Das Training braucht Geduld, zahlt sich aber bei jedem einzelnen Termin aus, und es nimmt dir das wiederkehrende Gefecht vor jeder Fahrt.
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