Katze von Pflanze fernhalten: 4 erprobte Tipps

Katze von Pflanze fernhalten

Katzen von Pflanzen fernhalten

4 erprobte Tipps, um Deine Pflanzen zu retten

Du kaufst eine Pflanze und nur einen Tag später ist sie angeknabbert… Mit diesem Problem bist Du nicht alleine. Wie Du es schaffst, Deine Katze von Deiner Pflanze fernzuhalten? Das erfährst Du in diesem Blogbeitrag.

Gefahr für die Katze?

Bevor Du überlegst, wie Du Deine Pflanzen schützen kannst, ist es wichtig, Dir über Deine Katze Gedanken zu machen. Sehr viele Pflanzen sind nämlich giftig für unsere Stubentiger.

Giftige Pflanzen sollten ausziehen oder an einen Ort gestellt werden, an den Deine Samtpfoten nicht herankommen. Pflanzen, die „stauben“ – zum Beispiel Orchideen oder Lilien – müssen in jedem Fall aus der Wohnung raus. Denn hier ist auch der Staub in geringen Mengen bereits giftig.

Wenn eine giftige Pflanze gefressen wurde

Hat Deine Katze eine giftige Pflanze gefressen, solltest Du sofort zum Tierarzt fahren. Er wird Maßnahmen ergreifen, um das Gift aus dem Körper der Katze zu bekommen. Zeigen sich bereits Vergiftungssymptome wie Durchfall, Erbrechen, Speicheln, Krämpfe oder Zittern, ist keine Zeit mehr zu verlieren! Vergiftungen können in sehr schlimmen Fällen auch dauerhafte Schäden des Nervensystems, Organversagen oder Herzstillstand herbeiführen.

Warum Katzen an Pflanzen herumknabbern

Es gibt zwei wichtige Gründe, warum Katzen Pflanzen fressen. Einerseits fressen sie von Natur aus Gras, da es beim Auswürgen von Haarballen unterstützt. Das ist ein ganz natürliches und sinnvolles Verhalten. Das ist auch der Grund, weswegen auch im Tierschutzgesetz verankert ist, dass wir Stubentigern Katzengras zur Verfügung stellen müssen.

Andererseits macht es auch einfach Spaß, an etwas herumknabbern zu können. Insbesondere, wenn Deiner Katze langweilig ist, wird sie sich an Deinen Pflanzen zu schaffen machen.

Wie Du Deine Katze von Deiner Pflanze fernhälst

Fernhalte-Tipp #1: Unerreichbar machen

Versuche Deine Pflanzen unerreichbar zu machen. Stelle sie in einen Glas-Kasten, hänge sie in einer Blumenampel auf oder gib sie eine große Vase, in die Deine Katze nicht hineinkommt. Das sieht nicht nur schön aus, sondern schützt Pflanze und Stubentiger.

Hey, ich bin Cindy

und auf diesem Blog schreibe ich regelmäßig Beiträge mit Tipps & Tricks, Anleitungen und mehr – Alles zu den Bedürfnissen und zum Verhalten Deiner Stubentiger.

Du möchtest, dass Deine Katzen selbstbewusster werden? Du willst sie in wenigen Minuten täglich auslasten und mit Leichtigkeit erziehen?

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Fernhalte-Tipp #2: Sorge für erlaubten Ersatz

Wie schon erwähnt, unterstützt das Fressen von Gras das Auswürgen von Haarballen. Biete Deiner Katze daher Ersatz für Deine kostbaren Pflänzchen. Katzengras ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, es hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit und beschäftigt Deine Katzen artgerecht.

Wichtig: Vor dem Kauf von Katzengras solltest Du einmal mit Deinen Fingern über die Halme streichen. Fühlt es sich weich an? Harte und scharfkantige Gräser, wie das Zyperngras sind nur bedingt zu empfehlen. Das kann nämlich zu Verletzungen führen!

Weitere katzenfreundliche Pflanzen sind die Grünlilie, das Seychellengras, die Katzenminze und der Katzengamander. Diese Vier kannst Du beispielsweise einfach neben Deine anderen Pflanzen stellen. Die Katzenminze und der Katzengarmander haben zusätzlich eine anziehenden und berauschenden Wirkung auf manche (!) Katzen. Deswegen kann es gut sein, dass sich Deine Samtpfoten nicht mehr für Deine anderen Pflänzchen interessieren.
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Fernhalte-Tipp #3: Lass keine Langeweile aufkommen

Einer der Hauptgründe, warum Hauskatzen sich an Pflanzen zu schaffen machen, ist, weil es einfach Spaß macht. Wenn sie sich im Wind bewegen, haben sie endlich mal etwas zu jagen.

Aus dem Grund solltest Du für eine gute Auslastung sorgen. Einerseits sollten Katzen nur in Ausnahmefällen alleine gehalten werden, weswegen ein Katzenkumpel genau das Richtige für unsere Stubentiger ist. Andererseits möchten sie ihren Jagdtrieb ausleben und artgerecht beschäftigt werden. Ideen, wie Du das anstellen kannst, findest Du hier.

Fernhalte-Tipp #4: Katzenerziehung

Stelle klare Regeln auf. Welche Pflanzen sind für Deine Katze und welche für Dich? Sage streng „Nein“, wenn sie an die falschen Pflanzen geht und hebe sie weg. Damit zeigst Du deutlich, dass Dir das nicht passt. Noch besser ist es, wenn Du reagierst, bevor Deine Katze bei Deiner Pflanze ankommst. In dem Fall kannst Du ihr ein interaktives Spiel anbieten und sie ablenken.

Belohne sie außerdem dafür, wenn sie an die für sie bestimmten Pflanzen geht. Damit verstärkst Du ihr Verhalten und zeigst ihr, dass Du das gut findest.

warum schreit katze nachts
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Wichtig: Arbeite bitte nicht mit Strafen, wie einer Wasserspritze. Das geht zu Lasten Eurer Beziehung. Nutze auch keine anderen Fernhaltemitteln, wie Fernhaltespray, Teebaumöl oder Mottenkugeln. Vor allem die letzten zwei Dinge können mit schweren Vergiftungen enden!

Extratipp für grabende Katzen

Vielleicht interessiert sich Deine Katze gar nicht so sehr für Deine Pflanzen, sondern für die Erde, um darin zu graben? So war es zum Beispiel bei meiner Luna. Zusätzlich zu den anderen Tipps in diesem Beitrag kannst Du dafür auch einen weiteren Trick nutzen. Besorge Dir große und schwere Steine, die zu groß sind, um gefressen zu werden und lege sie auf die Erde. Bei mir hat das wahre Wunder gewirkt.

Ungiftige Pflanzen

Falls Du aktuell noch nach ungiftigen, schönen Pflanzen suchst, empfehle ich Dir die Folgenden:

Katzenminze, Bambus, Katzengras, Hibiskus, Korbmarante, Grünlilie & Kentia-Palme

Wichtig: Diese Liste habe ich nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Alle Pflanzen kommen auch bei mir zu Hause zum Einsatz. Sollten neue Erkenntnisse ans Licht kommen, werde ich Dich nach Kenntnisnahme natürlich informieren.

Fazit: Katze von Pflanze fernhalten

Es ist absolut natürlich, dass Deine Katzen sich für Deine Pflanzen interessieren. Trotzdem gibt es einige Tricks, die Du Dir zu Nutze machen kannst, um sie von ihnen fernzuhalten:

  1. Mache Deine Pflanzen unerreichbar.
  2. Biete Deinen Stubentigern Alternativen in Form beispielsweise Katzenminze, Katzengras und Katzengamander an.
  3. Beschäftige sie ausreichend, sodass keine Langeweile aufkommt.
  4. Auch Katzen wollen erzogen werden. Kommuniziere klar und konsequent.

Setze außerdem unbedingt auf ungiftige Pflanzen! Das Wohl der Katze sollte immer an erster Stelle stehen.

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