Warum es eskaliert, wenn eine Katze auf die andere zugeht
obwohl es in die andere Richtung klappt
Du kennst das vielleicht: Deine Katze steht auf, geht zur anderen rüber – und alles ist gut. Beide entspannt, kein Drama.
Aber dann dreht sich die Situation um. Deine andere Katze geht auf die erste zu, und plötzlich ist die Hölle los. Gefauche, Geknurre Weglaufen oder sofort Angriff.
Und du fragst dich: Was war das gerade? Warum eskaliert es nur in eine Richtung?
Du hörst lieber statt zu lesen?
Hier kannst du dir meine zugehörige Podcastfolge anhören:
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Yui und Luna: Was ich in meinem eigenen Haushalt beobachtet habe
Luna: selbstbewusst und direkt
Luna ist eine sehr selbstbewusste Katze. Sie weiß, was sie will, und sie setzt es durch. Wenn sie Lust hat zu spielen, geht sie auf Yui zu, springt auf sie drauf - und los geht's. Kein Zögern, keine Umwege.
Yui: sozial, aber unsicher
Yui ist im Grunde eine sehr soziale Katze. Sie liebt es zu kuscheln, sich putzen zu lassen, nah bei Luna zu sein. Aber sie ist vergleichsweise unsicher - früher war das noch viel ausgeprägter als heute.
Und damals war es so: Sobald Luna auf Yui zugekommen ist, hat Yui sofort lautstark losgeschrien, auch wenn noch gar nichts passiert ist. Einfach weil sie gelernt hatte, dass das ab und zu passiert. Entsprechend wollte sie frühzeitig reagieren und dadurch mitteilen, dass sie das nicht will.
Die umgekehrte Richtung
Umgekehrt sah das ganz anders aus. Wenn Luna irgendwo entspannt gelegen hat, ist Yui regelmäßig in ihre Nähe gegangen. Alles war gut. Weil sie diese soziale Nähe wollte. Und in diesen Momenten war Luna ruhig - kein Spieltrieb, keine potenzieller Angriff. Also hat Yui die Chance genutzt.
Das Ergebnis: Yui konnte auf Luna zugehen, ohne dass es eskalierte. Aber Luna auf Yui - das war eine andere Geschichte.
Die drei Faktoren, die entscheiden ob es eskaliert
Was hier passiert, lässt sich auf drei Dinge zurückführen:
Die Situation selbst: Wer tut was, wo, wann und wie? Eine Katze, die entspannt liegt, strahlt etwas anderes aus als eine Katze, die gezielt auf die andere zuläuft. Kontext macht einen riesigen Unterschied.
Die gemeinsamen Erfahrungen: Was haben deine Katzen schon miteinander erlebt? Wenn eine Katze gelernt hat, dass das Näherkommen der anderen oft in etwas Unangenehmen endet, dann reagiert ihr Nervensystem irgendwann automatisch - noch bevor überhaupt etwas passiert ist.
Die Resilienz und Selbstsicherheit einer Katze: Eine Katze, die das Vertrauen hat, klar Nein sagen zu können und damit gehört zu werden, wird weniger eskalieren, auch wenn die andere auf sie zukommt und sie manchmal "angreift". Eine unsichere Katze hingegen fühlt sich schneller in die Enge gedrängt.
Was das über die Beziehung deiner Katzen aussagt
Das Wichtigste zuerst: Diese Situation bedeutet nicht, dass deine Katzen sich grundsätzlich nicht mögen oder dass ihre Beziehung "kaputt" ist.
Es sagt aber sehr viel über eine der beiden aus - nämlich über die, die faucht, wegläuft oder angreift. Diese Katze fühlt sich unsicher. Sie hat (noch) kein Vertrauen darin, dass sie die Situation gut meistern kann. Und das ist etwas, wobei du ihr helfen kannst.
Fazit: Warum es eskaliert, wenn eine Katze auf die andere zugeht
Wenn deine Katze ausrastet, sobald die andere auf sie zukommt, aber nicht umgekehrt - dann bedeutet es schlichtweg, dass deine Katze Hilfe dabei braucht, mehr Sicherheit und Vertrauen aufzubauen.
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Hey, ich bin Cindy,
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Häufig gestellte Fragen
Normal nein, häufig ja. Es zeigt, dass Sicherheit und Vertrauen fehlen.
Nein. Das sagt nicht zwingend etwas darüber aus, wie gut die Katzen miteinander können. Es zeigt allerdings, dass mindestens eine der Katzen ein Problem hat und deine Untersüttzung braucht.
Ja, in der Regel schon. Umso mehr negative Erfahrungen deine Katzen miteinander machen, umso schwieriger ist es, ihre Beziehung zu verbessern. Wie du richtig eingreifst, teile ich mit dir unter anderem in meinem Erste Hilfe-Protokoll bei Katzenstreit.
Wichtig ist allerdings, nicht nur die einzelnen Momente zu managen, sondern auch und vor allem an den Ursachen zu arbeiten.
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