Katze im Schlafzimmer: Warum sie (nicht) bei Dir schlafen sollte

Katze im Schlafzimmer?

Katze im Schlafzimmer?

3 Gründe, warum Deine Katze (nicht) mit ins Bett dürfen sollte

Katzen haben gerne die Wahl, wo sie ihre Zeit verbringen. Wenn Deine Katze entscheiden dürfte, würde sie sich daher auf jeden Fall in Dein Bett einladen. 

Da Du diese Entscheidung treffen musst und nicht Deine Katze, erfährst Du in diesem Beitrag, welche Vor- und Nachteile es hat, wenn Deine Katze im Schlafzimmer sein darf.

Vorteile, wenn Deine Katze bei Dir schlafen darf

Es hat einige Vorteile, wenn Deine Katze mit ins Bett darf.

Nr. 1: Stärkere Bindung

Katzen schlafen gerne in der Nähe von Personen und Tieren, zu denen sie eine starke Bindung haben. Jede Nacht, die Deine Katzen in Deiner Nähe in Sicherheit verbringen dürfen, schafft mehr Vertrauen. Dieses Vertrauen stärkt wiederum die Bindung. Es ist ein Teufelskreis – im positiven Sinne.

Nr. 2: Beruhigende Wirkung

Stell‘ Dir mal vor, wie Deine Katze friedlich zusammengerollt neben Dir auf dem Bett schläft. Alleine dieser Anblick hat schon etwas Beruhigendes. Das hat zur Folge, dass wir Menschen in Gegenwart von Katzen nachweislich entspannter und glücklicher sind. Das hilft uns auch beim Einschlafen

Studien haben außerdem bewiesen, dass beim Streicheln von Katzen vermehrt Glückshormone ausgeschüttet werden. Stresshormone werden zeitgleich reduziert

Aus diesen Gründen werden Katzen auch gerne in der Psychotherapie und der tiergestützten Therapie genutzt. Insbesondere bei Angststörungen und Depressionen können unsere Stubentiger wahre Wunder bewirken.

Nr. 3: Gesundheitliche Vorteile

Das Schnurren Deiner Katze ist nicht nur beruhigend, es hat auch eine heilende Wirkung. Es senkt den Blutdruck und damit das Risiko eines Herzinfarktes.

Nachteile

Neben den Vorteilen kann es auch Nachteile geben.

Nr. 1: Parasiten

Insbesondere wenn Deine Katzen Freigänger sind, kann es schnell passieren, dass Parasiten wie Flöhe oder Zecken in Deine Wohnung oder eben auch Dein Bett eingeschleppt werden.

Deine Katzen sollten daher regelmäßig beim Tierarzt untersucht und gegebenenfalls entwurmt werden. So minimierst Du dieses Risiko und hilfst Deiner Katze gesund zu bleiben.

Hey, ich bin Cindy

und auf diesem Blog schreibe ich regelmäßig Beiträge mit Tipps & Tricks, Anleitungen und mehr – Alles zu den Bedürfnissen und zum Verhalten Deiner Stubentiger.

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Nr. 2: Entwöhnung

Solltest Du irgendwann einen Grund haben, Deine Katze aus dem Schlafzimmer auszuschließen, könnte das zu einem Problem werden. Hat sie es nämlich als ihr Revier angenommen und sich daran gewöhnt, immer bei Dir sein zu können, möchte sie das als Gewohnheitstier auch so beibehalten.

Überlege Dir daher im Vornherein, ob es eventuell in Zukunft nötig ist, Deine Katze aus dem Schlafzimmer auszusperren. 

Nr. 3: Lauter Störenfried

Haben Deine Katzen Deine Routinen noch nicht angenommen, können sie in der Nacht lästig werden. Da unsere Stubentiger von Natur aus dämmerungsaktiv sind, werden die Abend- oder Frühstunden gerne zum Spielen genutzt. Auch nächtliches Schreien ist ein gängiges Problem. Zum Glück kannst Du einiges dagegen tun. Was das ist, erfährst Du in diesem Blogbeitrag.

Mein Tipp an Dich: Führe eine Abendroutine mit Spielen, Fressen & Co ein und schenke ihr am Tag sehr viel Aufmerksamkeit und Liebe. Versorge Deine Katzen dabei mit allem, was sie brauchen. In der Nacht reagierst Du dann nicht, sollten sie etwas von Dir wollen – denn Du weißt ja, dass sie alles Notwendige haben. Du erziehst Deine Katzen damit, Dich in der Nacht nicht mehr zu stören.

Warum Schlafen Katzen auf Menschen

Warum Katzen auf Menschen schlafen

Schlafende Katzen sind verwundbar. Wenn sie die Wahl haben, schlafen die meisten Katzen deswegen gerne auf oder zumindest in der Nähe von ihren Menschen. Denn wir können sie im Fall der Fälle beschützen. 

Wenn Deine Katze zum Schlafen Deine Nähe sucht, ist das also ein Zeichen größten Vertrauens.

Wie ich als Katzenverhaltensberaterin das Thema handhabe

Unsere Katzen dürfen jederzeit zu uns ins Schlafzimmer. Das ist Teil ihres Reviers und darf daher durchgehend benutzt werden. Bevor es für uns ins Bett geht, spielen wir noch einmal ausgiebig gemeinsam. Danach gibt es etwas zu Fressen und die Toiletten werden auch nochmal gereinigt. Ist alles für die Nacht vorbereitet, gehen wir alle gemeinsam schlafen. Es hat nicht sehr lange gedauert, bis die Beiden unsere Nachtroutine angenommen haben.  In der Früh strecken sich alle nochmal, wir begrüßen uns und kuscheln ein paar Minuten. Damit kann der Tag dann auch starten.

Wo unsere Katzen schlafen, dürfen sie übrigens selbst bestimmen. Wir haben viele Rückzugsorte vorbereitet, die auch gerne abwechselnd genutzt werden. In kühlen Nächten kommt Luna auch gerne zu uns ins Bett und kuschelt sich an uns an. Geweckt werden wir nur dann, wenn wir mal zu lange schlafen und nach neun bis zehn Stunden immer noch nicht aus den Federn sind. Irgendwann knurrt dann eben auch der Magen der Stubentiger.

Katze im Schlafzimmer: Tipps

Fazit: Katze im Schlafzimmer

Ob Deine Katzen mit ins Schlafzimmer dürfen, solltest Du Dir am besten schon vor dem Einzug Deiner Stubentiger überlegen. Da ihre Anwesenheit viele positive Effekte auf uns Menschen hat, stand es bei uns nie zur Debatte. Auch unsere Freigängerin durfte in der Vergangenheit mit ins Bett. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen, wie regelmäßigen Checks beim Tierarzt und mit der richtigen Erziehung steht gemeinsamen, ruhigen und entspannten Nächten nichts im Weg.

Sollten Deine Katzen nachts laut sein oder stören, kannst Du dem auch mit verschiedenen Möglichkeiten entgegenwirken. In diesem Blogbeitrag erfährst Du beispielsweise, wie Du nächtliches Schreien unterbinden kannst.

Deine nächsten Schritte

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