Katze und Urlaub: Tipps für einen sorgenfreien Urlaub

Urlaub trotz Katze?

Urlaub trotz Katze?

Die nächsten Schritte, damit Du Deinen Urlaub sorgenfrei genießen kannst.

Alle Katzeneltern stehen irgendwann vor demselben Problem: Wie lassen sich Katze und Urlaub kombinieren? Sollen wir sie im Urlaub alleine lassen? Gibt es bessere Optionen? Können wir sie vielleicht sogar mitnehmen? Auf dieses Thema bekommst Du in diesem Beitrag eine Antwort: Damit Du den nächsten Urlaub sorgenfrei genießen kannst!

Katzen in den Urlaub mitnehmen?

Hundebesitzer nehmen ihre Hunde gerne in den Urlaub mit. Können wir Katzeneltern das dann nicht auch? Die Antwort darauf lautet gewöhnlich „Eher nicht, nein!“ In Wirklichkeit kommt es aber sehr darauf an:

  • wie Dein Lebensstil ist
  • wie alt Deine Katzen sind
  • ob sie schon mit dem Auto und der Transportbox vertraut sind
  • ob sie Angst in fremden Wohnungen haben
  • wie ihre Charaktere sind

Bist Du ein Mensch, der sehr gerne und sehr viel reist – und damit meine ich nicht, vier bis fünf Wochen im Jahr, sondern wirklich mehrere Monate – dann macht es schon Sinn, Deine Katzen ans Reisen zu gewöhnen. Denn ja, das ist definitiv möglich – allerdings nicht mit jeder Katze. Dafür musst Du die richtigen Katzen finden. Meist eigenen sich abenteuerliche Rassen wie Bengalen besser als beispielsweise eine Ragdoll oder einfache Hauskatzen. Außerdem solltest Du sie von klein auf dafür trainieren.

In allen anderen Fällen rate ich davon ab, die Katzen mit in den Urlaub zu nehmen.

Katzen zu Hause alleine lassen?

Da Katzen am liebsten in ihrem eigenen Revier sind, ist die beste Option, sie zu Hause zu lassen. Nur möchten sie natürlich trotzdem weiterhin – mit Futter, frischem Wasser, sauberen Toiletten und so weiter – versorgt werden. Deswegen ist es in den wenigsten Fällen sinnvoll, Katzen zu Hause allein zu lassen. Bei einer Nacht auswärts wäre es noch möglich. Wenn es allerdings ein richtiger Urlaub ist, solltest Du das auf keinen Fall machen.

Freunde & Familie einspannen​

Deswegen ist es am besten, wenn Du jemanden hast, der vorübergehend auf Deine Katzen aufpasst oder noch besser: Bei Dir einzieht. Da empfehlen sich natürlich vor allem Freunde oder Familienmitglieder. Alternativ können vielleicht auch Nachbarn einspringen.

Wichtig ist, dass Du eine Liste mit allem machst, das die jeweilige Person beachten sollte. Dazu gehören zum Beispiel:

Hey, ich bin Cindy

und auf diesem Blog schreibe ich regelmäßig Beiträge mit Tipps & Tricks, Anleitungen und mehr – Alles zu den Bedürfnissen und zum Verhalten Deiner Stubentiger.

Du hast schon so viel vom Clickertraining mit Katzen gehört und möchtest es jetzt endlich selbst angehen? Dann habe ich etwas für Dich!

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Mein Tipp an Dich: Es sollte sich für die Katzen möglichst so anfühlen, als wärst Du gar nicht weg. Natürlich wird das nie ganz möglich sein. Trotzdem können kleine Rituale, die von dem oder der Katzenaufpasser*In übernommen werden können, ungemein helfen. Deswegen empfehle ich Dir, schon vor dem Urlaub ein paar Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren. Auch gemeinsames Spielen mit einer Katzenangel zu einer ungefähren Uhrzeit und danach ein paar Leckerlis in den Futterturm können schon ein Ritual darstellen.

Wenn Du mehr zu Beschäftigungsmöglichkeiten erfahren möchtest, kannst Du Dir übrigens hier ein paar Ideen holen. Vieles davon lässt sich super kombinieren und in den Alltag einbauen!

Katzensitter engagieren​

Alternativ kannst Du auch einen Katzensitter engagieren. Es gibt einige Portale, in denen Du einzelne Personen kennenlernst, die sich gerne um Deine Katzen kümmern. Inzwischen gibt es aber auch einige Unternehmen, die sich auf die Urlaubsbetreuung von Katzen und anderen Tieren spezialisiert haben. Dabei kannst Du die verantwortliche Person gewöhnlich schon im Vornherein kennenlernen und Deine Wünsche mit ihr durchgehen. Die Kosten belaufen sich dabei meist auf 20 bis 60 Euro pro Tag.

Wichtiger als der Preis ist in dem Fall aber natürlich, dass Du der Person vertrauen kannst. Du überlässt ihr schließlich für einen gewissen Zeitraum die Wohnung und Deine Stubentiger. Aus diesem Grund tendiere ich eher dazu, Unternehmen zu bevorzugen. Sollte es dabei nämlich zu Problemen kommen, hast Du immer einen Ansprechpartner.

Katze und Urlaub: Katzensitter engagieren
Katze mit Urlaub: Katzenpension

Wie sieht es mit Tierpensionen aus?

Inzwischen gibt es recht viele Tierpensionen, die sich auf Katzen spezialisiert haben. Dort bekommen sie für die Zeit ihres Aufenthalts oft ein richtiges Katzenreich für sich – vergleichbar mit einem all-inclusive Hotel für uns Menschen mit eigenem Freizeitpark.

Wichtig ist, dass die Katzen bei den meisten Pensionen schon lange vor dem Urlaub angemeldet und einige Gesundheitsstandards eingehalten werden müssen. Dazu zählen zum Beispiel Impfungen und Behandlungen gegen Parasiten jeglicher Art.

Das ist auch einer der Punkte, auf die Du unbedingt achten solltest. Verlangt eine Tierpension diese gesundheitlichen Untersuchungen nicht, würde ich sie dringend meiden. Wer möchte schon, dass die eigene Katze nach dem Urlaub mit Flöhen nach Hause kommt?

Weitere Themen, mit denen Du Dich bei der Auswahl der Pension beschäftigen solltest:

  • Werden auch andere Tiere als Katzen aufgenommen? Das könnte für Deine Katzen großen Stress bedeuten.
  • Gibt es Einzelzimmer oder werden alle Katzen in einer großen Gruppe gehalten?
  • Ist es möglich, die Pension zu besichtigen, um sich ein Bild davon zu machen?
  • Geht die Tierpension auf Wünsche bei der Ernährung ein?

All diese Themen können je nach Charakter und Vorlieben Deiner Katzen entscheidend sein.

Tipps für einen entspannten Urlaub

Wenn Du Dich für eine der vier Varianten entschieden hast, hast Du schon einen großen Schritt Richtung entspannten Urlaub getan. Hier möchte ich Dir ein paar weitere Tipps mitgeben:

  • Kaufe Katzenstreu, Katzenfutter & Co auf Vorrat ein.
  • Wie schon erwähnt: Führe kleine Rituale ein, die von den Katzenaufpassern oder von der Tierpension übernommen werden können. Das lindert den Stress ein wenig.
Katze und Urlaub
  • Stelle mehr Toiletten auf. Werden sie einmal zu spät gereinigt, haben sie immer noch die Möglichkeit eine der anderen sauberen Klos zu benutzen.
  • Mache eine Liste mit allen wichtigen Informationen und hinterlege auch eine Notfalltelefonnummer. Sollte etwas passieren, wirst Du benachrichtigt. Klingelt das Telefon nicht, kannst Du Dich in Ruhe entspannen.
  • Hinterlege ein Kuvert mit etwas Geld, wenn die Katzen zu Hause betreut werden. Sollten Sie zum Tierarzt müssen oder etwas anderes Unvorhergesehenes passiert, kann der oder die Katzenaufpasser*In sofort reagieren.
  • Kümmere Dich um einen Notfall-Ersatz. Es ist immer möglich, dass der Katzensitter ausfällt, weil er zum Beispiel krank wird. Deswegen solltest Du immer ein Back-Up haben – jemand, der im Fall der Fälle einspringen kann. (Bei Katzensitter-Unternehmen solltest Du damit grundsätzlich kein Problem haben. Frage zur Sicherheit trotzdem am besten nach.)
  • Für besonders nervöse Menschen wie mich: Solltest Du im Urlaub Internet haben, lasse Dir täglich ein Foto von Deinen Katzen schicken. So weißt Du, dass alles gut ist.
Katze und Urlaub

Fazit: Katze und Urlaub

Wie Du weißt, bedeutet das Wechseln des Reviers für die meisten Katzen eine Menge Stress. Solltest Du daher keine offenherzigen Katzen haben, die gerne auch mal woanders zu Besuch sind, rate ich Dir davon ab, sie mitzunehmen. Auch eine Tierpension ist für ängstliche Stubentiger eher ungeeignet. Hier ist Deine Einschätzungsgabe gefragt, wie gut sie in einem fremden Terrain zurechtkommen.

Es ist gewöhnlich immer besser, wenn Deine Katzen bei Dir zu Hause bleiben können. Doch auch da musst Du natürlich gewährleisten, dass sie immer versorgt sind. Dabei würde ich Freunde und Familienmitglieder immer bevorzugen. Im Idealfall können sie sogar für die Urlaubstage bei Dir einziehen. Alternativ kannst Du auf professionelle Katzensitter zurückgreifen, die Deine Katze nach Deinen Wünschen versorgen.

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Katze Routine
Katze und Urlaub
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