Ist Deine Wohnung katzensicher? Finde es jetzt heraus!

Ist Deine Wohnung katzensicher?

Ist Deine Wohnung katzensicher?

Die umfassende Liste mit den größten Gefahren in jeder Wohnung

Katzen sind sehr neugierige Tiere. Am liebsten würden sie jeden Millimeter der Wohnung genau erkunden. Spätestens wenn alle Menschen aus dem Raum sind, können sie ihre Entdeckerfreude auch endlich voll ausleben. Damit ihnen dabei nichts passiert, ist es wichtig, die eigene Wohnung katzensicher zu machen. Welche Möglichkeiten es dafür gibt, erfährst Du in diesem Beitrag!

Fenstersicherung

Erst kürzlich wurde von einem Tierheim gemeldet, dass allein in Wien täglich 15 Katzen aus dem Fenster oder vom Balkon herunterfallen. Die Meisten sterben dabei. Deswegen und auch weil das Tierschutzgesetz es verlangt, solltest Du Deine Fenster absichern.

Je nachdem, ob Du die Fenster lieber kippst oder ganz öffnest, benötigst Du eine andere Sicherung. Für gekippte Fenster gibt es einen KippfensterschutzFür offene Fenster gibt es Rahmen zum Einhängen, sodass Du nicht einmal bohren musst und auch keinerlei Schäden anrichtest. Dabei kannst Du Dich entweder selbst handwerklich betätigen (es gibt wirklich super Anleitungen dafür im Internet – zum Beispiel von Fensterkatzen oder von Katzen-Fieber oder Du kaufst einen fertigen bzw. maßgeschneiderten Katzenschutz für Dein Fenster.

Ich habe an allen meinen Fenstern Rahmen mit Petscreens angebracht. Das hält die Katzen drinnen und lästige Mücken draußen. Der Kostenpunkt waren nur 90 € je Fenster – inklusive 3 Jahren Garantie. So eine Investition kann ich jedem nur wärmsten empfehlen.

Balkonsicherung

Katzen sind faszinierende Tiere. Sie sitzen jahrelang auf dem Geländer eines Balkons und es passiert nichts. Doch dann, eines schönen Tages, als ein einzelner Vogel in der Nähe vorbeifliegt, springen sie auf einmal einfach herunter.

Das ist leider keine erfundene Geschichte, sondern etwas, das schon vielen Katzeneltern passiert ist!

Es ist daher sehr wichtig, dass Du auch Deinen Balkon absicherst, wenn Du einen hast. Auch dafür gibt es wieder viele verschiedene Möglichkeiten. Von einem geschraubten Katzengitter zu einem geklemmten Katzenschutznetz ist alles möglich.

Du brauchst Inspiration oder Tipps zum Selbermachen? In der Facebook-Gruppe „Handwerkeln für Katzen“ findest Du viele handwerklich begabte Leute, die regelmäßig ihre Kreationen zeigen und gerne auch mal mit Tipps aushelfen!

Hey, ich bin Cindy

und auf diesem Blog schreibe ich regelmäßig Beiträge mit Tipps & Tricks, Anleitungen und mehr – Alles zu den Bedürfnissen und zum Verhalten Deiner Stubentiger.

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Pflanzen

Es gibt so viele wunderschöne Pflanzen, die wir inzwischen teilweise sogar in Supermärkten kaufen können. Mit Katzen ist das allerdings nicht so einfach. Denn die meisten Pflanzen sind giftig. Aloe Vera, Orchideen, Weihnachtssterne, Tulpen und Lilien gehören in keinen Katzenhaushalt – nur um ein paar Wenige zu nennen! 

Katzensichere Alternativen sind beispielsweise der Hibiskus, die Grünlilie, die Glückskastanie und die Korbmarante. 

Weitere Gefahrenquellen

Neben den eben genannten, eher offensichtlichen Gefahrenquellen gibt es auch viele Kleinere, die wir gerne einmal vergessen. Welche das sind und wie Du Deine Wohnung katzensicher machen kannst, erfährst Du jetzt:

Das Menschenklo

Vor allem junge und kleine Katzen können in der Menschentoilette sehr leicht ertrinken. Deswegen empfehle ich eine dieser zwei Möglichkeiten: Klodeckel zu oder Türe zu!

Wohnung katzensicher machen

Waschmaschine

Katzen sind Meister im Verstecken. Die meisten von ihnen lieben dunkle Höhlen, in die sie sich zurückziehen können. Sehr schnell passiert es, dass Katzen sich in der Waschmaschine verstecken und unabsichtlich mitgewaschen werden.

Daher solltest Du entweder immer die Waschmaschinen-Türe schließen oder den Inhalt jedes Mal genau kontrollieren.

Putzmittel

Die meisten Putzmittel sind hochgiftig für Katzen. Es ist besser, auf Altbewährtes wie Wasser, Seife und hochprozentigen Alkohol zurückzugreifen.

Achtung auch bei ammoniak- oder chlorhaltigen Reinigern: Da der Geruch von Ammoniak und Chlor an Katzenurin erinnern, kann das zu Unsauberkeit oder Urinmarkieren führen.

Gefahren im Haushalt: Katzensichere Wohnung
Wohnung katzensicher machen: Herd und Backofen

Herdplatte & Backofen

Heiße Herde und Backöfen können schnell zu Verbrennungen führen. Vor allem, wenn es dort doch gerade noch so schön nach Essen riecht und Katzen deswegen genau dorthin gelockt werden.

Meine Tipps daherMache den Backofen jedes Mal zu und stelle immer einen Topf oder eine Pfanne mit kaltem Wasser auf den heißen Herd. Außerdem kannst Du mit erzieherischen Maßnahmen arbeiten.

Heizkörper

Wenn Deine Katzen gerne auf Heizkörper springen oder darauf herumgehen, solltest Du auch diese katzensicher machen. Am einfachsten geht das mit einem Aluminium- oder Lichtschachtgitter. Miriam von Fensterkatzen hat dazu auf ihrem Blog eine tolle Anleitung verfasst. Du findest sie hier.

Heizkörper katzensicher machen
Wohnung katzensicher machen: Giftige Inhaltstoffe ätherische Öle

Ätherische Öle

Ätherische Öle enthalten Terpene oder Phenole. Beides kann vom Katzenkörper nur sehr langsam abgebaut werden, weswegen es zu Vergiftungen kommen kann.

Da Katzen zudem eine sehr feine Nase haben, weswegen bestimmte Düfte zu Verhaltensauffälligkeiten führen können – beispielweise, wenn sie sich aufgrund des Dufts nicht mehr zu Hause wohlfühlen.

Lebensmittel

Viele Lebensmittel wie Schokolade, Weintrauben, rohe Kartoffeln, Zwiebelgewächse, Avocado oder Hülsenfrüchte sind giftig für Katzen. Wichtig ist: Die Menge macht es aus.

Sollte Deine Katze nur sehr wenig von einem dieser Lebensmittel gegessen haben, solltest Du sie genau beobachten. Zeigt sie Vergiftungssymptome wie Zittern, Krämpfe, Atemnot, starkes Speicheln, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, solltest Du sofort zum Tierarzt!

Sollte sie beispielsweise einen ganzen Bund Weitrauben oder eine Schachtel Pralinen gegessen haben, solltest Du keine Sekunde zögern und sie auch schon vor Auftreten der Symptome sofort zum Tierarzt bringen!

Spitze, scharfe oder heiße Gegenstände

Schere, Messer, Nadeln und heiße Bügeleisen haben nichts in Reichweite Deiner Katzen verloren. Verstaue diese Dinge unbedingt in Schubladen, Kästen oder Räumen, zu denen sie keinen Zugang haben.

Medikamente

Was für uns eine große Hilfe sein kann, ist für Katzen teilweise tödlich! Medikamente sollten unbedingt katzensicher verstaut werden.

Fäden/Wollknäuel

Entgegen der vielen Gerüchte sind Fäden und Wollknäuel keine geeigneten Katzenspielzeuge. Dafür gibt es zwei gute Gründe. Einerseits können sich Katzen damit strangulieren und andererseits wird sowas gerne gefressen. Ein Darmverschluss oder Verletzungen im Darm sind dabei keine Seltenheit.

Katzensichere Wohnung: Kabel

Stromkabel

Stromkabel bieten sich super zum Kauen an. Vor allem Katzen im Zahnwechsel nutzen diese Möglichkeit sehr gerne. Verwende deswegen Kabelschläuche oder verstecke sichtbare Kabel anderweitig.

Mein Tipp an Dich: Wenn Deine Katze etwas zum Kauen haben möchte, gib ihr gerne ab und zu Trockenfleisch, rohes und sehniges Rindfleisch oder ganze, rohe Hühnerflügel.

Kleinteile

Kleine Sachen wie Haargummis, Heftklammern und Knöpfe werden von Katzen sehr gerne zum Spielen genutzt und im Nachhinein auch leider manchmal gegessen. Darmverschlüsse und innere Verletzungen sind dabei keine Seltenheit.

Aquarium

Fallen Katzen in ein tiefes Aquarium, kann es passieren, dass sie es nicht mehr hinausschaffen. Decke Aquarien daher unbedingt ab.

Wohnung katzensicher machen: Kerzen

Kerzen

Katzen können sich bei brennenden Kerzen nicht nur selbst verbrennen, sie können sie auch umstoßen. Gerade bei jungen Katzen, die noch wild spielen, sollten Kerzen möglichst gar nicht benutzt oder zumindest nicht in ihrer Reichweite aufgestellt werden.

Was Du sonst noch tun kannst

  • Katze ausreichend beschäftigen: Damit Deine Katzen ausgelastet sind, solltest Du – in kleineren Einheiten über den Tag verteilt – täglich mindestens 60 Minuten interaktiv mit ihnen spielen. Am besten eigenen sich dafür Katzenangeln, mit denen Du Beute simulierst. Andere Beschäftigungsideen findest Du auch in meinem Blogbeitrag: Katzen beschäftigen: Artgerecht & Spielerisch zum Glück.
  • Katze erziehen: Es ist vollkommen in Ordnung, ein paar Tabuzonen in der Wohnung einzurichten. Gut dafür geeignet ist zum Beispiel die Arbeitsplatte inklusive Herd in der Küche. Wichtig ist, dass Du Deine Katzen dann auch entsprechend dazu erziehst. Das bedeutet, dass Du ein passendes Alternativverhalten finden solltest und klar kommunizierst.
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Fazit: Wohnung katzensicher machen

In unseren Wohnungen lauern leider sehr viele Gefahren für unsere Katzen. An Vieles denken wir im ersten Moment auch vielleicht gar nicht, weil es für uns harmlos wirkt. Solltest Du noch Optimierungsbedarf haben, empfehle ich Dir, sofort loszulegen und es einfach hinter Dich zu bringen.

Bitte bedenke auch: Nur, weil bisher alles gut verlaufen und nichts Schlimmes passiert ist, muss es nicht immer so bleiben! Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Dir hat diese Liste geholfen? Du hast sogar noch weitere Tipps? Dann schreibe es mir in die Kommentare!

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alltägliche Gefahren in der Wohnung für deine Katze
Katzensichere Wohnung
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