Die 10 wichtigsten Regeln für das Clickertraining mit Katze

Die 10 wichtigsten Trainingsregeln

für das Clickertraining mit deinen Katzen

Das Clickertraining mit Katze gewinnt zunehmend an Beliebtheit und das auch völlig zu Recht. Es bringt viele Vorteile mit sich.

Du kannst deine Katzen schnell und einfach auslasten, sie gewaltfrei erziehen und ein entspanntes Zusammenleben ermöglichen.

Diese Vorteile entfalten aber nur dann ihre Wirkung, wenn das Training richtig durchgeführt wird. Deswegen erfährst du in diesem Beitrag, welche Regeln du beim Clickertraining mit Katze beachten solltest.

Regel #1: Gestalte das Training positiv

Beim Katzentraining geht es darum, deiner Katze etwas beizubringen, das sie in ihrem gemeinsamen Zusammenleben mit dir nutzen kann. Dabei solltest du unbedingt auf Strafen, Zwang oder andere negative Konsequenzen verzichten. Denn nur auf die Weise arbeitet deine Samtpfote gerne mit dir zusammen.

Deine Aufgabe im Training ist es also, sie zum „Ja-Sagen“ zu motivieren. Mit der richtigen Belohnung und der Wahl des richtigen Zeitpunktes ist das sehr gut möglich.

Regel #2: Passe das Training an deine Katze an, nicht deine Katze an das Training

Auch unter Katzen gibt es unterschiedliche Lerntypen. Pauschale Trainingsanleitungen können helfen, müssen aber nicht. Je nachdem, wie deine Katze lernt, kann einfach eine andere Art des Trainings notwendig sein.

Es passiert außerdem nicht selten, dass im Mehrkatzenhaushalt jede Samtpfote unterschiedlich schnell lernt und andere Hilfestellungen benötigt. Manche Katzen probieren direkt unterschiedliche Verhaltensweisen aus, weil ja vielleicht das Richtige dabei sein könnte. Andere müssen sehr kleinschrittig ans Ziel gebracht werden.

Als Trainer*In bist du dafür verantwortlich, das Training an jede einzelne Katze anzupassen. Werde dafür gerne kreativ und überlege dir verschiedene Wege, um ihnen zu helfen.

Regel #3: Timing beachten

Beim Clickertraining arbeitest du mit einem Markersignal. Damit machst du fiktiv ein Foto von dem, was deine Katze gerade machst und teilst ihr damit mit, dass du genau das gerne öfter sehen möchtest.

Klickst du zu früh oder zu spät, kann es passieren, dass dein Stubentiger etwas Falsches lernt. Deswegen ist es sehr wichtig, dass du an deinem Timing arbeitest und im richtigen Moment klickst.

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Regel #4: Jeder Klick ist ein Versprechen

Immer wenn du klickst, sagst du deiner Katze, dass sie etwas richtig gemacht hat. Gleichzeitig versprichst du ihr eine Belohnung. Selbst wenn du unabsichtlich klicken solltest, musst du dieses Versprechen einhalten.

Regel #5: Fördere die Stärken deiner Katze

Gerade am Anfang ist das Training eine große Herausforderung für deine Katze. Sie muss erst lernen zu lernen. Deswegen ist es sehr wichtig, mit Übungen zu starten, die zu den Vorlieben und der Persönlichkeit deines Stubentigers passen.

Arbeitet er gerne mit seinen Pfoten, wären das Pfotentarget und Pfötchen geben geeignete Übungen. Ist er eher sehr aktiv und läuft gerne herum, wären das Nasentarget und das Springen über kleinere Hindernisse wahrscheinlich einfacher.

Beobachte deine Katze und fördere ganz bewusst ihre Stärken. Auf die Weise lassen die Trainingserfolge auch nicht lange auf sich warten und umso erfolgreicher ein Training ist, umso mehr Spaß macht es.

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Regel #6: In der Kürze liegt die Würze

Katzen sind geborene Sprinter. Sie können nur eine sehr begrenzte Zeit hochkonzentriert arbeiten. Aus dem Grund solltest du die Trainingseinheiten kurzhalten. Drei bis fünf Minuten sind völlig ausreichend, um deiner Katze etwas beizubringen und sie für mehrere Stunden auszulasten.

Sollte dir das nicht reichen, kannst du auch gerne mehrere Einheiten über den Tag verteilt machen. Plane dafür Pausen von drei bis vier Stunden ein, in denen sich deine Katze ausruhen und das Gelernte verarbeiten kann.

Regel #7: Schlecht gelaunt wird nicht trainiert

Negative Stimmung wirkt sich negativ auf deine Katze und das Training aus. Wenn du keine Lust zum Trainieren hast oder einen schlechten Tag hattest, solltest du das Training lieber einmal auslassen. Alternativ bieten sich Entspannungsübungen, Yoga oder eine Meditation an, um Spannungen abzubauen.

Katze trainieren

Regel #8: Fehlverhalten wird „ignoriert“

Beim Clickertraining mit Katze wird mit positiver Verstärkung gearbeitet. Das bedeutet, dass wir nur mittels Belohnung aber nicht mit Strafen arbeiten.

Wenn deine Samtpfote sich nicht so verhält, wie du es gerne hättest, solltest du dieses Fehlverhalten deswegen ignorieren und sie belohnen, sobald sie wieder erwünschtes Verhalten zeigt.

Bei massivem Fehlverhalten kannst du das Training im Notfall für diesen Tag abbrechen, indem du einfach weggehst. Überlege dir einen Weg, wie du deine Katze gar nicht erst in die Situation kommen lässt, dieses Verhalten zeigen zu können und versuche es an einem anderen Tag erneut.

Regel #9: Kommuniziere klar und werde berechenbar

Es macht keinen Sinn, deine Katze neunmal für ein bestimmtes Verhalten zu belohnen und das zehnte Mal dann nicht mehr. Genauso macht es keinen Sinn, ein bestimmtes Verhalten mit ihr zu üben und sie dann für ein ganz anderes zu belohnen.

Überlege dir deswegen schon zu Beginn des Trainings, wo du mit deiner Katze hinmöchtest. Welche Verhaltensweisen möchtest du sehen und belohnen? Je genauer du das weißt und je klarer du das kommunizierst, desto schneller lernt deine Samtpfote, was du von ihr möchtest.

Regel #10: In der Ruhe liegt die Kraft

Dieses Zitat gilt gleich doppelt:

  1. Suche dir für das Training eine ruhige und reizarme Umgebung. Vermeide vor allem zu Beginn jede Art der Ablenkung, da sie das Lernen erschwert.
  2. Katzen sprechen hauptsächlich über ihre Körpersprache. Sie brauchen nur sehr wenige bis keine Laute und können trotzdem dem Gegenüber mitteilen, wie sie sich fühlen und was sie möchten. Dafür haben sie ein sehr geschultes Auge.
    Selbst wenn deine Katze eine Plaudertasche sein sollte, so ließt sie dich trotzdem eher anhand deiner Körpersprache. Versuche deswegen im Training eine klare Körpersprache zu behalten und sprich so wenig wie möglich mit ihr. Das wird dir helfen, wenn du später Wortsignale aufbauen möchtest.

Die Geheimzutat für erfolgreiches Training

Das Wichtigste am Clickertraining mit deiner Katze habe ich dir bisher noch nicht verraten, möchte ich dir an der Stelle aber auch nicht vorenthalten. Es ist … Spaß!

Wenn du Spaß hast, wirst du gar nicht auf die Idee kommen, deine Stubentiger zu bestrafen oder zu etwas zu zwingen. Du wirst auch keine schlechte Stimmung verbreiten. Du wirst dich über kleine Fortschritte freuen und dir Wege überlegen, wie du deine Katzen noch besser unterstützen kannst.

Viele der Regeln erledigen sich dadurch „wie von selbst“. Und die Restlichen? Die lernst du im Training. Jede*r Trainer*In und jede Katze haben einmal bei 0 gestartet. Mach dir deswegen keinen zu großen Kopf, sondern trau dich 😊

Fazit: Trainingsregeln für das Clickertraining mit Katze

Beim Clickern mit Katze solltest du einige Regeln befolgen. Dazu gehört, dass du:

  1. das Training positiv gestaltest
  2. das Training an deine Katze anpasst
  3. das Timing beachtest
  4. deiner Katze nach jedem Klick eine Belohnung gibst
  5. das Training an die Vorlieben und Stärken deiner Katze anpasst
  6. nur kurze Trainingseinheiten von drei bis fünf Minuten machst
  7. nicht schlecht gelaunt ins Training gehst
  8. Fehlverhalten „ignorierst“ und nicht bestrafst
  9. klar kommunizierst
  10. und einen ruhigen Ort wählst.

Das Wichtigste ist allerdings die geheime Zutat: Spaß. Wenn du und deine Katze Spaß habt, klappt das Training wie von selbst.

Du hast dem noch etwas hinzuzufügen? Dann schreib es in die Kommentare! 😊

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